Unsere Benjeshecke am Rande der Obstbaumwiese im Webert nimmt langsam Gestalt an. Dabei werden Äste und Zweige zu einer Totholzhecke aufgeschichtet und jedes Jahr gibt es durch den Rotteprozess Platz für eine neue Schicht. So investiert man ein Minimum an Energie und gestaltet einen der spannendsten Lebensräume im Garten.

Auch wenn das Wort „Totholzhecke“ morbide klingt, es ist ein einziges Paradies des Lebens! Tausende Pilz-, Bakterien- und Insektenarten zersetzen die Zweige und sind wiederum selbst Nahrung für räuberische Arten. Igel, Maus, Zaunkönig, Rotkehlchen, Blindschleiche, Erdkröte und viele Tiere mehr finden in Totholz Unterschlupf, sie brüten oder verschlafen den Winter dort.

 

Totholz ist nachweislich kein „Infektionsherd“ sondern ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes und beherbergt enorm viele Nützlinge. 

 

21.03.2021


Auch im Sommer 2020 wurde das gemähte Gras und auch das Heu von der Streuobstwiese wieder als Futter an den Leintalzoo gespendet. 


Am 09.09.2020 besuchte uns im Rahmen des Ferienprogramms das Ökomobil. Die Kinder waren mit Eifer dabei und haben Blumen und Insekten untersucht und beobachtet. Leider konnte wegen der zu der Zeit gültigen Coronaverordnung nur eine begrenzte Anzahl Kinder teilnehmen. 


Apfelsaftpressen auf der Streuobstwiese im Oktober 2019. Nicht nur die Kinder waren begeistert. 


In Schwaigern, im Landschaftsschutzgebiet im Webert betreut unser Verein eine Streuobstwiese. Die erforderlichen Arbeiten werden durch unsere Mitglieder ehrenamtlich durchgeführt.